Probleme rund um den Schuss

15. & 16. Februar 2020

Wochenendworkshop mit Anke Lehne

Während eine Schussscheue bei einem reinen Familienhund schon ziemlich stressig sein kann für Hund und Mensch, bedeutet die Schussscheue für einen Jagdhund oder auch manchen Sporthund das Karriereaus. Ein Hund, der nach einem Schuss panisch flieht oder vor akutem Stress zu keiner Handlung mehr fähig ist, ist für seinen Jäger nutzlos. Die angeborene Passion des Hundes bleibt aber erhalten. Was tun mit diesem Tier? Ein Dilemma…

Unabhängig von „nicht einsetzbarer Jagdgebrauchshund“ führt Schussscheue auch im normalen alltäglichen Leben schnell zu massiven Einschränkungen und Verlust von Lebensqualität. Schüsse, Fehlzündungen, Knallkörper – impulsartiger Lärm kann immer und überall plötzlich vorkommen. Ein darauf panisch reagierender Hund kann nur noch sehr bedingt freilaufen gelassen werden. Nicht selten zieht die Scheue immer größere Kreise, da viele Hunde beginnen, Vorhersagen zu treffen, wann und wo mit dieser für sie unangenehmen Sache zu rechnen ist. Sie fühlen sich immer öfter unwohl.

Liegt die Ursache für diese Scheu in der Genetik, oft mit “Wesensschwäche” gleichgesetzt, lässt sich regulär kaum etwas mit Training so verbessern, dass der Hund zum Jagdeinsatz gebracht werden kann bzw. den Schuss wirklich gelassen hinnimmt. Aber derartige angeborene Schwächen sind innerhalb der Jagdleistungszucht ausgesprochen selten. Meist handelt es sich um eine erworbene Schussscheue, der Hund hat etwas falsch verknüpft. Und hier kann man unter Umständen mit dem richtigen Training noch eine deutliche Verbesserung erreichen. Selbst Hunde, die einen Schuss nie entspannt wahrnehmen werden, können oftmals zumindest lernen, sich in ihrer Not an ihrem Menschen zu orientieren und nicht in Panik davon zu stürmen.  Es gibt jedoch auch Fälle, die nicht (mehr) zu kurieren sind, eine Wunderheilung gibt es leider nicht.

Das andere Extrem rund um den Schuss, das sich primär bei Jagdgebrauchshunden findet, ist die Hitzigkeit, der Hund reagiert stark positiv erregt und kann sich kaum beherrschen. Auch hier kann mit passendem Training lenkend eingegriffen werden.

Im Seminar geht es um die Theorie, wie entsteht Schussscheue/-hitze, wie kann man vorbeugen, wie kann man dem Hund helfen, wie muss ein solches Training aufgebaut werden, was muss dabei beachtet werden? In der Praxis werden wir mit der Therapie beginnen.

Thematisiert werden folgende Themen:

  • Was ist Schussempfindlichkeit, -scheu und -hitze?
  • Wie wird sie erworben?
  • Warum sollte auch bei nicht jagdlich geführten Hunden dagegen antrainiert werden?
  • Unter welchen Umständen können die Probleme gänzlich behoben werden und unter welchen eher nicht?
  • Welche Trainingsansätze und Hilfsmittel gibt es und wie sind sie einzuordnen?
  • Wie kann die Entwicklung von Problemen rund um den Schuss vermieden werden?
  • Wie erkenne ich, dass sich Probleme anbahnen?

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WOCHENENDWORKSHOP – PROBLEME RUND UM DEN SCHUSS

Wochenendworkshop 15. & 16. Februar 2020 von jeweils 09:30 Uhr bis ca 16:30 Uhr
Referentin: Anke Lehne
Veranstalter: Hundeschule Toms’ Hundewelt
Veranstaltungsort: Hundeschule Toms’ Hundewelt, Romanshöfe 7, 79359 Riegel bei Freiburg
Teilnahmegebühr pro Mensch-Hund-Team: 245,– €
Teilnahmegebühr ohne Hund: 150,– €

ANMELDUNG ZUM WOCHENENDWORKSHOP „PROBLEME RUND UM DEN SCHUSS“ MIT ANKE LEHNE 15. & 16. FEBRUAR 2020

Um sich für diesen Workshop anzumelden, schreiben Sie uns eine E-Mail an info@toms-hundewelt.de oder rufen Sie uns unter 07642 92 86 79 5 an.

Folgende Daten benötigen wir hierfür von Ihnen:
  1. Name des Workshops
  2. Möchten Sie sich mit Hund oder ohne Hund anmelden?
  3. Anrede
  4. Name
  5. Vorname
  6. Straße und Hausnummer
  7. Postleitzahl und Ort

Optional:

  1. Telefonnummer (für eventuelle Rückfragen oder Änderungen)
  2. Name des Hundes
Geschenkidee!

Verschenken Sie einen Gutschein! Einlösbar für Toms' Hundehotel, Training bei Toms' Hundewelt oder Futter & Zubehör bei Toms' Futterhütte.
Bestellung bei info@toms-hundewelt.de