Warum die Fellpflege so wichtig ist

Egal ob kurz oder lang. Die Fellpflege unseres Hundes ist wichtig. Nicht nur um das Fell vor Verfilzungen und vor Knoten zu schützen und zu befreien, sondern auch, damit der Hund gesund bleibt. Denn nur wenn das Fell des Hundes frei von Knoten und Filz ist, kann es den Hund ideal vor Hitze und vor Kälte schützen. Durch das Bürsten und Kämmen wird außerdem die Durchblutung der Haut unterstützt, was sich positiv auf die Haarregeneration auswirkt. Besonders im Frühjahr und im Herbst, wenn für viele Hunde der Fellwechsel ansteht, ist es wichtig, das Haarkleid von alten, abgestorbenen Haaren zu entfernen, damit die Haut des Hundes frei atmen kann.

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Verfilzungen halten die Luft von der Haut ab und können damit schwerwiegende Folgen für den Hund haben: Es können Hautinfektionen entstehen, schmerzhafte Ekzeme können sich bilden und sogar Pilzinfektionen können die Folge von ungepflegtem Hundefell sein. Außerdem fühlen sich sogenannte Ektoparasiten wie Flöhe, Zecken und Milben in Verfilzungen besonders wohl. Aber auch ein gesunder Hund mit einem gepflegten Fell kann sich durchaus mit solch lästigen Mitbewohnern infizieren. Wenn das Hundefell aber regelmäßig gebürstet oder gekämmt wird, werden die Schädlinge in der Regel schnell entdeckt und können auch schnell eliminiert werden.

Bei der Fellpflege sollte man Haaren an bestimmten Stellen besondere Aufmerksamkeit schenken. Dies gilt im Folgenden vor allem für langhaarige Hunderassen und deren Mischungen:

Manchen Hunden wachsen lange Haare über den Augen und hindern die Vierbeiner daran, alles im Blick zu haben. Diesen Hunden sollte man das Leben erleichtern und die Haare kürzen, so dass die Hunde eine freie Sicht auf die Welt haben. Bei manchen Hunden können die Haare sogar gesundheitsschädigend sein. Nämlich dann, wenn die Haare ständig die Hornhaut reizen und Augenentzündungen entstehen.

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Je nach Rasse haben einige Hunde auch mit langen oder widerspenstigen Haaren an oder in den Ohren zu kämpfen. Vermehrte Schmalzproduktion oder Entzündungen können die Folge sein. Nach Absprache mit dem Tierarzt kann auch hier das Kürzen eventuell Linderung verschaffen.

 

Manchmal ist es auch nötig, lange Haare im Bereich des Afters oder im Intimbereich aus hygienischen Gründen zu kürzen.

Nicht zu vernachlässigen sind auch die Haare an den Pfotenballen. Bei manchen Hunden sind diese so lang, dass sie neben Verschmutzungen auch zu einer erhöhten Rutschgefahr für den Hund werden können.

Solche Dinge kann man natürlich auch vom Profi erledigen lassen. An das Bürsten und Kämmen sollte man seinen Hund aber schon als Welpe gewöhnen und je nach Fellbeschaffenheit 10 bis 15 Minuten täglich bis wöchentlich aufbringen. Wichtig ist, dass man das richtige Bürstwerkzeug benutzt. Denn nicht jeder Kamm und nicht jede Bürste ist für jedes Fell geeignet. Auch hier lässt man sich am besten von einem Hundeprofi des Vertrauens beraten. Dann wird das Bürsten für die meisten Hunde nämlich zu einer willkommenen Streicheleinheit, die nicht nur gut tut und gesund hält, sondern auch noch schön macht.

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