Neben Erziehungskursen im Einzel- und Gruppenunterricht sowie Seminaren und Workshops liegen unsere Kompetenzen in der ganzheitlichen, auf Hund und Halter abgestimmten Beratung und individuell gestalteten Trainingskonzepten. Hierbei arbeiten wir eng mit kompetenten Partnern aus der Tierheilkunde und -medizin, Tierphysiotherapie, Ernährungsberatung und vielen weiteren Experten zusammen, um eine rundherum optimale Betreuung zu gewährleisten. Gemeinsam und voneinander zu lernen ist das Ziel bei Toms’ Hundewelt – für ein harmonisches Miteinander in allen Bereichen des täglichen Lebens.
So werden Mensch und Hund zu einem Team, das sich aufeinander verlassen kann.
Giftköder sind leider mehr denn je ein sehr aktuelles Thema. Immer wieder erschrecken uns Meldungen in unserer Nähe.
Lerne in dieser Gruppe, wie du deinen Hund davor schützen kannst.
Ab dem 08.01.2025 in 8 Einheiten.
Mittwochs 18:00-19:00 Uhr
Preis: 200,- €
Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.
Move & Balance – Gesund und fit mit deinem Hund.
Dieser Kurs ist perfekt, um gemeinsam mit deinem Hund Balance, Koordination und Beweglichkeit zu fördern – und dabei jede Menge Spaß zu haben.
Ab dem 12.03.2025 in 6 Einheiten.
Mittwochs 18:30-19:30 Uhr
Preis: 150,- €
Alle Preise inkl. gesetzlicher MwSt.
Den Einzeltrainings ist ein Einführungsgespräch zu den theoretischen Grundlagen des Trainings vorangestellt. An diesem Gespräch sollten möglichst alle teilnehmen, die mit dem Hund zusammenleben. Es ist wichtig, bereits im Vorfeld des praktischen Trainings einige Sachverhalte zu klären und zu besprechen, damit ein optimales Ergebnis erzielt werden kann.
Um die Umsetzung einer fairen und konsequenten Erziehung zu gewährleisten, ist es wichtig, dass alle Familienmitglieder die gleiche Vorstellung von der Erziehung des Hundes haben, um Missverständnissen und Problemen vorzubeugen.
Interessiert? Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund!
In Gruppenstunden gibt es die Möglichkeit den Grundgehorsam zu erlernen, außerdem dienen diese Stunden dem Erfahrungsaustausch mit anderen Hundebesitzern, der Gehorsam wird unter Ablenkung weiter gefestigt und den Hunden werden ausreichend Sozialkontakte ermöglicht.
Die Mensch- Hund-Teams werden nach Leistungsstand in die Gruppen eingeteilt, von Einsteiger über Aufbau bis zur Laufgruppe ist für jeden was dabei!
Auf dem 10.000qm großen eingezäunten Trainingsgelände in Riegel, im Ortsbereich von Riegel und Endingen sowie auf Spaziergängen in Feld. Wald und Flur üben wir gemeinsam und alltagsbezogen das bereits Erlernte. Selbstverständlich ist auch bei den Gruppentreffen immer Zeit, aktuelle Fragen zu besprechen oder neue Übungen aufzubauen.
Interessiert? Dann nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund!
Der große Vorteil beim Einzeltraining ist es, dass Anforderungen und Lerntempo bei jedem Hund individuell angepasst werden können, Dies bedeutet ein effektives Arbeiten, ganz auf die Bedürfnisse von Hund und Halter ausgerichtet. Körpersprache und Stimme werden geschult und Sie lernen, das Ausdrucksverhalten Ihres Hundes richtig zu deuten.
Um uns den natürlichen Ausdrucksweisen des Hundes so weit wie möglich anzupassen, arbeiten wir mit Kombination aus Hör- und Sichtzeichen.
Das Vertrauen, die Bindung und das Verständnis werden auf beiden Seiten gestärkt.
Mit fachkundiger Unterstützung, Einfühlungsvermögen und Konsequenz vermitteln Sie Ihrem Hund die täglichen Regeln des Zusammenlebens. Auf unnötigen Druck und Zwang wird dabei verzichtet.
Interessiert? Dann nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund!
Sobald ein Welpe in sein neues Heim kommt, beginnt er, die Regeln des täglichen Zusammenlebens zu lernen, angefangen von der Stubenreinheit bis hin zur Entdeckung seiner Umgebung. Nach 1 bis 2 Wochen Eingewöhnungszeit in das Zuhause kann dann mit dem Aufbau des Grundgehorsams in der Hundeschule begonnen werden. Über viel Lob und positive Motivation lernen schon die Kleinsten die Grundregeln des Gehorsams und des Zusammenlebens mit ihren Menschen. Den Hunden wird zusätzlich die Möglichkeit gegeben, die besonders wichtigen Sozialkontakte mit ihren Artgenossen zu pflegen. Im freien Spiel in kleinen Gruppen lernen sie andere Artgenossen kennen und sich sozialsicher zu verhalten.
Interessiert? Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Welpen!
Sie sind Besitzer eines kleinen Hundes und möchten, dass dieser auch als Hund wahrgenommen wird? Ihr Hund soll die Möglichkeit haben mit Artgenossen zu toben, sich auszuprobieren und dabei spielerisch ein gefestigtes Sozialverhalten entwickeln? Trotz oder gerade wegen seiner Größe? Dann sind Sie in unserer Kleinsthundegruppe genau richtig. Auf Augenhöhe mit Gleichgesinnten lernt Ihr Vierbeiner Sozialkontakte zu knüpfen und festigt in kurzen Übungen den Grundgehorsam. Dabei stehen vor allem die Freude an der gemeinsamen Beschäftigung und das Spiel im Vordergrund.
Neugierig? Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Mini!
Mantrailing ist eine Beschäftigung für Hunde, bei der sie ihre natürliche Fähigkeit zur Geruchsunterscheidung einsetzen. Beim Trailen folgt der Hund einer individuellen Geruchspur eines Menschen – eine artgerechte Auslastung, die Körper und Geist fordert und fördert. Egal, ob Anfänger oder Fortgeschrittener – wir passen das Training individuell an dich und deinen Hund an! Dabei steht nicht nur die Suche selbst im Fokus, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen Hund und Mensch.
Interessiert? Dann melde Sie sich einfach bei uns, um einen individuellen Termin zu vereinbaren.
Manche Hunde zeigen Verhaltensweisen, die das Zusammenleben mit ihnen erschweren oder sogar unmöglich erscheinen lassen. Manche fahren nicht gern Auto, andere bleiben nicht allein. Unangebrachte Aggressivität oder übertriebene Ängstlichkeit erschweren das gemeinsame Zusammenleben. Die Liste von unerwünschten Verhaltensweisen lässt sich beliebig fortsetzen. Die Hintergründe zu diesen Verhaltensweisen sind ebenso zahlreich und unterschiedlich wie die Trainingsmethoden, die zu deren Korrektur eingesetzt werden. Als erste Schritte müssen die Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten analysiert werden. Darauf ausgerichtet wird ein individuelles Trainingskonzept zur Verhaltenskorrektur mit Hund und Besitzer erarbeitet.
Nicht immer ist ein Verhalten beliebig korrigierbar. Besonders schmerzhafte oder angstvolle Erfahrungen in den frühen Prägungsphasen lassen sich nicht völlig „reparieren“. Es ist jedoch oftmals möglich – in Zusammenarbeit mit den Besitzern – akzeptable Lösungswege zu erarbeiten, die ein harmonisches Zusammenleben wieder ermöglichen.
Thomas Bierer hat sich im Einzeltraining auf die verhaltensbesonderen Hunde spezialisiert. Seit vielen Jahren arbeitet er mit Hunden aus dem Tierschutz. Dabei wird immer wieder deutlich: die sogenannten Problemhunde liegen ihm dabei besonders am Herzen.
Interessiert? Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund!
Medical Training
Endlich entspannt zum Tierarzt
Durch Medical Training erhält dein Hund die Möglichkeit eine Besuch beim Tierarzt nicht hilflos über sich ergehen lassen zu müssen, sondern kooperierend und stressfrei mit seinem Menschen zu erleben.
5 Gründe für Medical Training:
Entspannter, stressfreier Tierarzt besuch
Erleichtert den Alltag
Vereinfacht die Körperpflege
Stärkt die Mensch Hund Beziehung
Fördert die Kooperationsbereitschaft
Was ist Medical Training überhaupt
Aufbau eines Marker Signals
Was sind Kooperationssignal
Aufbau und Training der Kooperationssignale
Die erste Pflege und Untersuchungen mittels Kooperationssignale
Fiebermessen, Augentropfen
Krallenschneiden, Körperpflege
Blutentnahme ,Impfen und mehr
Dienstags von 18-19Uhr
Max. 6 Teilnehmer
250 €/ 10er Karte (13 Wochen gültig)
Diesen Sommer wird dein Hund zum Star!
Hunden Tricks beizubringen ist eine tolle Möglichkeit sie auszulasten und gemeinsam Spaß zu haben. Wenn dabei noch ein toller Film entsteht ist das zusätzlich eine tolle Erinnerung!
Vom Schüler zum Studenten!
Ihr habt guten Grundgehorsam, möchtet am Ball bleiben und weiter trainieren? Dann ist diese Gruppe die Richtige für euch!
Vertiefe und festige die Verlässlichkeit deines Hundes in Alltagssituationen. Gemeinsam machen wir aus deinem Hund einen Begleiter, mit dem du überall ein gern gesehener Gast bist
– einen tierischen Bachelorabsolventen!
Das Hauptaugenmerk dieses Kurses liegt darauf, guten Grundgehorsam auf Distanz und ohne Leine zu erreichen. Auch brenzlige Situationen im Alltag können euch dann nicht mehr erschüttern.
Ihr lernt hier, wie euer Hund euch ohne Probleme in ein Restaurant begleiten kann, wie ihr öffentliche Verkehrsmittel stressfrei nutzen könnt. Sowohl alltägliche als auch spezifische Situationen werden wir gemeinsam trainieren.
Donnerstags 18:00 – 19:00 Uhr
PAUSIERT
Du willst deinen Hund sinnvoll auslasten?
Du willst mit ihm neues ausprobieren, weist aber nicht was euch Spaß macht?
Dann seid ihr hier genau richtig!
In dem wir uns jede Woche einem anderen interessanten Thema aus der Welt der Hundebeschäftigung widmen, könnt ihr herausfinden, wo eure Stärken liegen und was euch beiden Spaß macht.
Vom Trick-Training über Suchspiele, bis hin zum Hund-Halter-Parcour ist alles dabei.
Hier sammelt ihr Ideen für Regentage, um eure Spaziergänge interessanter und den Alltag mit und für euern Hund spannender zu gestalten.
Durch das Lösen von Herausforderungen, das Absolvieren verschiedener Aufgaben und das Erlernen neuer Tricks fördert ihr spielerisch die individuelle Mensch-Hund-Beziehung sowie die Aufmerksamkeit und Ausgeglichenheit des Hundes und stärkt das Vertrauen ineinander.
Was solltet ihr können/mitbringen?
Euer Hund sollte die gängigen Grundsignale (Sitz, Platz, Bleib, etc.) Beherrschen.
Darüber hinaus benötigt ihr viele tolle Leckerchen und eine Decke.
Wann geht es los?
Dienstags 17- 18Uhr
250€/ 10er Karte (13 Wochen gültig)
Auf vielfachen Wunsch bieten wir euch bei Toms‘ Hundewelt jetzt auch Agility an!
Bei diesem Hundesport geht es darum, den Hund durch einen Parcours, der aus verschiedenen Hindernissen besteht, zu führen. Hürden, Tunnel und Slalomstangen sind nur einige Bestandteile des Trainings, die wir uns nach und nach erarbeiten. In unserer Fun – Variante kommt es nicht auf Schnelligkeit oder Perfektion an. Es geht darum, mit deinem Hund Spaß zu haben und spielerisch eure Kommunikation zu verbessern. Die abwechslungsreichen Aufgaben sorgen für eine perfekte Kombination aus geistiger und körperlicher Auslastung.
Die Schwierigkeit wird individuell angepasst. So ist dieser Kurs für Hunde jeden Alters und jeder Größe geeignet. Im Parcours wird ohne Leine trainiert, daher ist Voraussetzung, dass dein Hund trotz anderer Hunde frei mit dir arbeiten kann.
Offener Kurs.
250 € / 10er Karte (13 Wochen gültig)
PAUSIERT
Manche Hunde zeigen Verhaltensweisen, die das Zusammenleben mit ihnen erschweren oder sogar unmöglich erscheinen lassen. Manche fahren nicht gern Auto, andere bleiben nicht allein. Unangebrachte Aggressivität oder übertriebene Ängstlichkeit erschweren das gemeinsame Zusammenleben. Die Liste von unerwünschten Verhaltensweisen lässt sich beliebig fortsetzen. Die Hintergründe zu diesen Verhaltensweisen sind ebenso zahlreich und unterschiedlich wie die Trainingsmethoden, die zu deren Korrektur eingesetzt werden. Als erste Schritte müssen die Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten analysiert werden. Darauf ausgerichtet wird ein individuelles Trainingskonzept zur Verhaltenskorrektur mit Hund und Besitzer erarbeitet.
Nicht immer ist ein Verhalten beliebig korrigierbar. Besonders schmerzhafte oder angstvolle Erfahrungen in den frühen Prägungsphasen lassen sich nicht völlig „reparieren“. Es ist jedoch oftmals möglich – in Zusammenarbeit mit den Besitzern – akzeptable Lösungswege zu erarbeiten, die ein harmonisches Zusammenleben wieder ermöglichen.
Thomas Bierer hat sich im Einzeltraining auf die verhaltensbesonderen Hunde spezialisiert. Seit vielen Jahren arbeitet er mit Hunden aus dem Tierschutz. Dabei wird immer wieder deutlich: die sogenannten Problemhunde liegen ihm dabei besonders am Herzen.
Interessiert? Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund!
IBH Hundeführerschein mit Sachkundenachweis
Als Mitglied des IBH e.V. bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, einen Hundeführerschein mit Sachkundenachweis nach IBH-Richtlinien abzulegen. Dieser Hundeführerschein ist besonders darauf ausgerichtet, das Mensch-Hund-Team für verschiedene Alltagssituationen fit zu machen. Geprüft wird u.a. sowohl das Wissen des Halters um Lernverhalten, Kommunikation oder Pflege des Hundes wie auch das Verhalten des Halters selbst in der Öffentlichkeit und vieles mehr. Sie möchten mit Ihrem Hund gerne den Hundeführerschein ablegen? Dann nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf. Wir freuen uns auf Sie und Ihren Hund!
Hilfe für Silvester
Überall bunte Lichter, es knallt und zischt in freudiger Erwartung des neuen Jahres: Für viele Menschen eine schöne Jahreszeit, für viele Hunde aber der absolute Horror.
Sie wissen nicht, woher die lauten Geräusche kommen, sie riechen die verbrannte Luft, sehen die Lichtblitze am Himmel und können doch absolut gar nichts tun, dem Feuerwerk zu entkommen. So geht es jedes Jahr einer Vielzahl unserer Hunde und auch die Besitzer wissen oft nicht, wie sie ihre Hunde an Silvester unterstützen können, wo diese von einer der stärksten aller Emotionen getrieben werden: Der Angst. Diese löst, vereinfacht gesagt, den Fluchtinstinkt in gefährlichen Situationen aus. Hunde können die Geräusche und visuellen Eindrucke zu Silvester nicht einordnen und reagieren nicht selten instinktiv mit großer Panik und versuchen der Situation zu entkommen, was in der Regel nicht möglich ist. So müssen unsere Hunde Jahr für Jahr wahre Todesängste ausstehen.
Die Auswirkungen von Silvester(angst) können das Leben der Vierbeiner auch langfristig negativ beeinflussen, denn diese Angst kann sich ausweiten. Der Hund kann die Angst an Silvester generalisieren und der Hund reagiert dann plötzlich auf weitere, oft alltägliche Geräusche, wie zum Beispiel auf den pfeifenden Wind, die Geschirrspülmaschine oder andere plötzlich auftretende Geräusche. Eine durch Silvester ausgelöste tiefsitzende und generalisierte Angst sorgt bei Hund und Halter für eine verminderte Lebensqualität. Beim Hund kann der damit verbundene chronische Stress nicht nur zu weiteren Verhaltensveränderungen führen, sondern auch zu einer Schwächung des Immunsystems bis hin zu multiplen Organschäden.
Tiefsitzende und/oder generalisierte Ängste erfolgreich und nachhaltig zu reduzieren oder zu lösen, ist nur mit fachmännischer Unterstützung möglich. Sprechen Sie uns hierzu gerne an und vereinbaren Sie einen Termin.
Einfache Maßnahmen wie Sie Ihrem Hund Silvester etwas angenehmer gestalten können, finden Sie hier:
• Hund vor, nach und an Silvester auf keinen Fall ableinen. Hund ausreichend sichern. (z.B. Sicherheitsgeschirr oder doppelt durch Halsband und Leine)
• Selbst auf Feuerwerk verzichten.
• Den Tierarzt um eine unterstützende Medikation bitten.
• Angst nicht ignorieren! Dem Hund Zuwendung und Sicherheit geben.
• Hund an und um Silvester nicht alleine Zuhause lassen.
• Fenster/Vorhänge/Rollläden schließen
• Fernseher und Radio anstellen
• Beschäftigung und Leckerchen anbieten. Gut geeignet sind zum Beispiel gefüllte Kongs.
Das Trainingsgelände in Riegel
Zwischen Riegel und Forchheim liegt unser Hof mit insgesamt 40.000 qm. Davon sind ca. 10.000 qm fest eingezäunt (1,80m hoch), so dass Ihr Hund hier nach Herzenslust rennen und toben kann. Auch die Arbeit mit Hunden, die problematisches Verhalten (z.B. unkontrolliertes Jagen, Aggressionsverhalten) zeigen, ist durch eine gute und sichere Umzäunung erst möglich, sicher und sinnvoll. Auf dem Trainingsgelände befinden sich stabile Geräte, deren Bewältigung die Selbsteinschätzug und das Selbstbewusstsein des Hundes fördern und so zu einem vertieften Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Halter beitragen. Die Geräte sind unter anderm: Hängebrücke, Slalomstangen, 2 hängende Reifen, ein großer Reifen am Boden, Steg und Baumstamm für Ballancierübungen, Wippe etc.
In den letzten Jahren sieht man immer mehr Hunde, die über ein Brustgeschirr geführt werden, früher wurden beinahe ausschließlich Halsbänder verwendet. Deshalb werden wir häufig gefragt, welche Art der Halsung wir empfehlen. Unsere Antwort auf diese Frage lautet eindeutig: das Brustgeschirr! Die Gründe hierfür sind folgende:
Das Geschirr schont die Gesundheit des Hundes, denn sein gesamter Halsbereich bleibt unbelastet. Das hat zur Folge, dass die empfindliche Halswirbelsäule geschont wird, die beim Tragen eines Halsbandes extremen Belastungen aus- gesetzt wird, denn nicht nur sie wird beeinflusst, sondern jeder Druck oder Ruck verursacht weiterlaufende Bewegungen im ganzen Körper, da der Hundekörper dabei verbogen wird.
Zusätzlich werden die Luftröhre und der Kehlkopf belastet, weshalb ein ziehender (oder gezogener!) Hund röchelt und hustet. Dies ist aber nicht das einzige Problem, denn wie alle Körperstrukturen hängt der Kehlkopf nicht einfach frei im Hals-Rachen-Bereich, sondern ist in ein Weichteilgewebe eingebetet. Das wichtigste Weichteilgewebe (leider häufig in seiner Funktion und Wichtigkeit verkannt) ist das Bindegewebe und bindegewebsartige Strukturen vernetzen unseren gesamten Körper. Dadurch kommt es zu einer Fernwirkung auf den gesamten Körper, wenn an einer Stelle eingewirkt wird. Es ist so, als ob man an einer Tischdecke zieht: Nicht nur der Teil, an dem wir ziehen, bewegt sich, sondern auch der Rest der Decke. Bezogen auf den Leinenruck oder das Ziehen am Halsband (bis zu einem gewissen Grad, aber deutlich abgeschwächt, auch beim Ziehen im Brustgeschirr) bedeutet dieses, dass der Hundehalter immer auch auf weiter entfernt liegende Gewebe einwirkt. Dieses Gewebe wird (meist) nicht direkt mechanisch verletzt, sondern reagiert auf Reize (Leineruck/ Zug) über eine neuroreflektorische Verkettung, da in ihm zahlreiche Rezeptoren sitzen, die für die Reaktion auf Einwirkungen verantwortlich sind. Deshalb spricht man von einem neuroreflektorischem Regelkreis. Bei unangenehmen Reizen kommt es zur Spannungserhöhung im Gewebe, die sich entlang der Bindegewebszüge weiter fortsetzen und so auch auf andere Strukturen einwirken (vergl. Tischdecken- prinzip). Da das Bindegewebe auch Nerven, Gefäße und Lymphbahnen umhüllt, führt eine Spannungserhöhung in ihm zu einer Verschlechterung der Zirkulation (Blut- und Lymphfluss) und ggf. zu einer Stimulation des Nervengewebes, was eine Entzündung nach sich ziehen kann.
Gerade im Halsbereich gibt es sehr viele empfindliche Strukturen: Neben dem Kehlkopf, der natürlich auch durch eine direkte mechanische Einwirkung wie den Leinenruck verletzt werden kann, liegt ein Stück weiter oben das Zungenbein, bei dem es sich ebenfalls um einen empfindlichen Bereich handelt, der über die Muskulatur mit dem Kehlkopf, dem Unterkiefer, der Zunge, dem Brustbein, dem Schlundkopf und über eine knorpelige Verbindung sogar direkt mit dem Schädel verbunden ist!
Spätestens hier wird deutlich, dass neben den direkten lokalen Einwirkungen auch immer mit Fernwirkungen bei Manipulationen über das Halsband gerechnet werden muss, da die erwähnten Muskeln zum Teil im Bereich des Halses verlaufen. Einwirkungen auf diese Muskeln können über so genannte Läsionsketten (über Spannungserhöhung entlang der Bindegewebsketten) auch zu Spannungserhöhungen und in Folge Strukturschädigungen in anderen Geweben führen.
Im Bereich der oberen Kopfgelenke kann es bei Störungen zu Schwindel, Übelkeit, Sehstörungen und sogar Tinnitus kommen. Vom Menschen weiß man, dass Störungen im Bereich der Halswirbelsäule zu Schwindel und Gleichgewichtsproblemen führen. Zu- sätzlich bestehen über die Halsfaszien (ebenfalls Bindegewebsstrukturen) Verbindungen zur Schilddrüse und Nebenschilddrüse. Das Halsband muss also gar nicht direkt auf der Schilddrüse liegen, um auch diese zu beeinflussen. Außer- dem verläuft in der Drosselrinne eine wichtige Vene. Wird dort durch ein Halsband Druck aufgebaut, kommt es zu einem venösen Rückstau in den Schädel, der zu einer Druckerhöhung und als Folge dieser zu Kopfschmerzen führt.
Schon 2006 wurde die Studie „Effects of the Application of Neck Pressure by a Collar or Harness on Intraocular Pressure in Dogs“ veröffentlicht, deren Ergebnisse eindeutig belegen, dass Hunde, die über ein Halsband geführt werden, eher zu Glaukom und grauem Star neigen. Ebenso wird in der Studie darauf hingewiesen, dass bei Erkrankungen des Auges, für die ein erhöhter IOP (intraokulärer Druck) verantwortlich ist, das Tragen eines Halsbandes fatale Folgen hat.
Es gibt viele weitere anatomische Strukturen, die durch ein Halsband negativ beeinflusst werden und Schmerzen verursachen: Arterien, Venen, Hirnnerven, Speiseröhre, Luftröhre, Lymphknoten und Schilddrüse. Das Problem liegt allerdings darin, dass die Schäden an ihnen nicht so offensichtlich zu beobachten sind wie zum Beispiel ein gebrochenes Bein. Bei Schmerzen an der Halswirbelsäule hinkt der Hund oftmals nicht, seine Schluckbeschwerden kann er uns nicht erzählen, ein leichtes Hängen des Augenlides fällt dem Laien ebenso wenig auf wie eine verengte Pupille usw. usw.
Zeigen Sie sich verantwortlich für die Gesundheit Ihres Hun- des und legen Sie ihm ein Geschirr an, das ihn vor den oben genannten Schäden schützt. Es ist vergleichbar mit dem Anlegen des Sicherheitsgurtes im Auto: Selbstverständlich tut man alles, um einen Unfall zu verhindern, aber wenn es zu einem kommt – möchten Sie dann den Sicherheitsgurt um den Hals gewickelt haben?!
Auch das Argument mancher Hundehalter, ihr Hund ziehe niemals an der Leine und deshalb bestünde keine Gefahr, entpuppt sich immer als falsch, denn selbst ein sehr gut aus- gebildeter Hund ist ja nicht allein für die Leinenführigkeit ver- antwortlich, sondern ist immer auch abhängig von seinem Menschen am anderen Ende der Leine, dem es zu keinem Zeitpunkt passieren dürfte, dass er zum Beispiel unbewusst mit der Leine herumspielt oder den Hund gedankenverloren weiter zieht, weil er gar nicht bemerkt hat, dass dieser zum Beispiel zum Urinieren stehen bleiben wollte usw.
Neben den gesundheitlichen Aspekten gibt es aber noch weitere Gründe, ein Geschirr statt eines Halsbandes zu ver- wenden. Wenn Ihr Hund einmal aus einer Gefahrensituati- on herausgezogen werden muss, können Sie das an des stabilen Rückensteg des Geschirres problemlos tun, ohne ihn zu würgen. Am Halsband ist es zum Beispiel nicht ohne weiteres möglich, den Hund aus einem Schacht oder Fluss herauszuziehen, ohne ihm dabei gesundheitliche Schäden zuzufügen.
Bei Hundebegegnungen, die mit einer gewissen Anspannung verlaufen, können Sie ebenfalls über den Rückensteg des Geschirres viel besser eingreifen als über das Halsband, denn um in dieses greifen zu können, müssen Sie von oben kommend in den Nacken des Hundes fassen, was von ihm schnell als Angriff interpretiert werden kann. Das wiederum kann im Eifer des Gefechts zu Abwehrreaktionen führen.
Hinzu kommt, dass Hunde unter anderem über Assoziation lernen, was bedeutet, dass sie einen Reiz, den sie gerade wahrnehmen, gedanklich mit dem Gefühl verbinden, dass sie zu diesem Zeitpunkt empfinden. Wenn Sie also auf einen anderen Hund, ein Kind oder auch Ihren Nachbarn zulaufen und Ihren Hund dabei sehr kurz, ruckartig oder sonst unangenehm am Halsband führen, wird er die dabei unangenehmen Gefühle (keine Luft zu bekommen, Schmerz zu empfinden usw.) gedanklich mit diesem Tier oder dieser Person verknüpfen. Innerhalb kürzester Zeit können so Aggressionen entstehen, die sich der Halter in der Regel gar nicht erklären kann, die aber auf dieses Gedankenmuster zurückzuführen sind. Die bekannteste so entstehende Aggressionsform ist die Leinenaggression, die insbesondere bei den Hunden häufig vorkommt, die am Halsband über den Leinenruck gearbeitet werden.
Viele Kynologen betonen, dass der Hals des Hundes eine wichtige soziale Empfangsstation für positive und negative Zuwendung ist. Die Halsseiten des Hundes dienen dem Kon- takt mit engen Freunden in vertrauensvollem Umgang, Na- cken und Kehle dienen als Bereiche der Einordnung. Führen wir einen Hund an einem noch so komfortablen Halsband, lässt sich nicht verhindern, dass über die Leine falsche In- formationen zum Hund fließen, denn ein Halsband berührt ständig alle Halsseiten und desensibilisiert diese für Berührungen. Wir können unsere Hände gar nicht so ruhig halten, dass die Leine immer locker durchhängt, weshalb viele Hundehalter ihrem Hund durch unbewusstes Herumfuchteln und Gezupfe an der Leine ein Chaos an Signalen übermitteln, die dieser bald zu ignorieren lernt. Seine „soziale Empfangsstation“ stumpft ab und er lernt, dass es schwierig ist, mit seinem Menschen zu kommunizieren!
Die Körpersprache eines Hundes, der stark an der Leine zieht oder gezogen wird, verändert sich, wenn er an einem Hals- band geführt wird. Die Körperhaltung wird provokanter, da der Hals nach oben gestreckt wird. In manchen Fällen halten die Besitzer die Leine sogar so straff und kurz nach oben, dass der Hund regelrecht ausgehebelt wird und auf den Hin- terfüßen steht, was bei der Führung über ein Geschirr nicht passieren kann.
Verheddert sich ein Hund mit dem Brustgeschirr, wird ihm zumindest nicht die Luft abgedrückt und die Gefahr des Strangulierens ist nicht gegeben. Viele mit Geschirr entlau- fene Hunde sind ohne zurück gekommen, denn zur Not lässt sich ein Geschirr vom Hund durchbeißen, wenn er irgendwo fest hängt. Ein Halsband nicht!
Die Befürchtung mancher Hundehalter, ihren Hund kräfte- mäßig nicht mehr im Griff zu haben, wenn er ein Geschirr trägt, ist unbegründet und wird in der Regel von denen als Argument in die Waagschale geworfen, die es noch nicht versucht haben. Die Führung eines Hundes ist eine Frage der Erziehung und Führtechnik und nicht des Kraftaufwandes.
Zieht man alle diese Argumente in Betracht, finden wir es nach heutigem Wissensstand unabdingbar, dass unsere Hunde an einem Brustgeschirr geführt werden. Bei der Aus- wahl des Geschirres sollten Sie auf folgende Punkte achten:
Das Material, aus dem das Geschirr gefertigt ist, sollte weich und anschmiegsam sein. Am besten auch wasch- bar, falls sich Ihr Hund einmal in etwas übel Riechendem wälzt.
Das Geschirr sollte an allen Enden zu öffnen sein, damit es dem Hund bequem angelegt werden kann. Wählen Sie möglichst kein Geschirr, das so vernäht ist, dass Sie die Pfote(n) Ihres Hundes hindurchziehen müssen, denn viele Hunde empfinden das als sehr unangenehm.
Der Steg auf dem Rücken sollte fest vernäht sein, damit die an ihm eingehängte Leine nicht hin und her rutscht und damit es keine Scheuerstellen am Körper gibt. Au- ßerdem sollte er nicht zu kurz sein, da sich das gesamte Geschirr sonst beim Tragen nach vorne zieht.
Verwendete Quellen:
Clarissa v. Reinhardt, www.animal-learn.de
Sabine Harrer, Physiotherapeutin, www.dogs-physio.de